Lehrreiches Video der Ösi-Army
Geschrieben von Johannis am 5. Februar 2010 um 08:52 Uhr
Fast so kultig wie der stammelnde Oettinger ist ein Werbevideo des österreichischen Bundesheeres, das sich speziell an junge Frauen richtet. Leider wurde es schon nach 3 Tagen wegen verständlicher Proteste von Frauenrechtlerinnen und Leuten, die Werbung können und ihre Branche vor Schaden bewahren wollten, von der offiziellen Website des Bundesheeres entfernt. Schon der Slogan Heer4U tut richtig weh, dann der pseudokroatische Glatzkopf mit dem teuren Sportflitzer, dazu die vier gestiefelten Landhühner auf dem Hof der unhipsten Dorfdisko des Universums, die Kamerafahrt ins pralle Dekolleté einer der Tussen, wie der milchbärtige Panzerfahrer die Handschuhfaust in masturbatorischem Gestus am Rohr des Geschützes entlang gleiten lässt – alles wirklich wunderbar und ebenso abschreckend.
Ich persönlich habe auch dazugelernt. Das Wort Spritztour kommt von abspritzen. Aber bitte nicht auf die ledernen Sitzpolster, als Tropfenfängerin hat man doch die Beifahrerin. Mindestens eine.
Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«



Wenn es um österreichisches Militär geht, dann finde ich immer noch dieses Video am eindrucksvollsten. Leider ist der Ton irgendwie nicht mehr erreichbar …
[...] danke dem Twitterer Perlenschwein und seinem Blogeintrag. Share and [...]
@T.M:
Ja, sehr schön, auch ohne Ton! Zum Glück standen die Ösis beim D-Day auf der falschen Seite, sonst würden wir Deutschen wahrscheinlich heute noch mit hochgerecktem rechtem Arm grüßen und im Stadion vorm Anpfiff gemeinsam das Horst-Wessel-Lied singen.