Immer noch zu
Geschrieben von Johannis am 10. September 2010 um 18:00 Uhr
Ich find es ja wirklich rührend, wenn ich in der Statistik sehen kann, wer, wann und wie oft nachschaut, ob ich schon wieder was geschrieben habe. Nur zu eurer Information, die spontane Selbstentleibung ist vorerst verschoben (was euch hoffentlich mehr freut als mich, hätte sie doch eine ganze Reihe meiner Probleme gelöst…) und den nächsten ordentlichen Beitrag gibt es frühestens am Montag. Also nicht so hingeschluderte Zeilen wie das hier. Und auch nur, falls ich zwischenzeitlich nicht platze vor Wut über dieses unfähige Arschkrampenpack, das unter dem Namen Deutsche Bundesregierung firmiert.
Wieso dürfen wir diese Leute nicht einfach abwählen, wegen erwiesener Inkompetenz und charakterlicher Untauglichkeit? Wir haben sie doch auch gewählt. Also wir natürlich nicht, aber die anderen Blödmänner mit Wahlberechtigungsschein. Bei IKEA kann ich auch jeden Mist wieder zurückgeben, selbst wenn ich schon ein Vierteljahr drauf rumgesessen habe. Die Westerwelle und das Brüderle könnte ich mir übrigens gut als Gartenbänkchen vorstellen, vorausgesetzt sie halten die Schnauze. Ob ich sie im Winter reinholen würde? Wieso denn, die sind doch aus Vollholz und kesseldruckimprägniert.
Jetzt wo Sarrazin abgedankt hat und morgen in Amerika 200 Korane brennen sollen, möchte ich mich noch flink mit einem multikulturellen und islamfreundlichen Vorschlag ins Gespräch bringen: Lasst uns zwar nicht gleich die ganze Schari’a einführen, aber wenigstens die Steinigung. Nein, nicht bei Ehebruch, nur bei nachgewiesener Unzucht zwischen Politikern und Lobbyisten. Ja, mit Freuden werfe ich den ersten Stein, kann mich nur nicht entscheiden, auf wen. Zuviel Auswahl.
Also dann, vielleicht bis Montag. Bleibt aufrecht. Und sammelt Steine.
Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«



Kannst Du wirklich sehen, wie oft ich nachgeschaut habe?
Ich glaube, ich muss mich um eine neue IP kümmern.
Grüße,
Anna
@Anna:
Ja, kann ich, und du bist zum Glück nicht die Einzige. Aber eine neue IP oder ein Proxyserver wird dir nicht helfen. Gönnt mir doch die Freude, so weiß ich wenigstens, dass ich euch nicht wurscht bin.
Und wie lange wird das bei dir gespeichert. Etwa so lange wie bei Stasi 2.0 oder so lange wie beim magenta-Riesen?
Die Freude gönne ich dir aber trotzdem.
@Wolfgang Völker:
Ich habe hier einen schwererziehbaren Jugendlichen mit unausprechlichem Hintergrund, der kratzt die IP-Adressen aller Besucher samt Uhrzeit und dem verwendeteten Browser mit einem rostigen Nagel in eine armdicke Granitplatte. Wenn die voll ist, muss er sie in den Keller tragen und von unten eine frische raufschleppen. Ja, ABM-Maßnahmen sind keine Herrenjahre. Bis zum April 2073 haben wir noch genug Platten auf Vorrat, wobei die Hochrechnung von demselben Institut stammt, das Mutti & Co. beim Atomkraftkungeln beraten hat. Ist also absolut seriös. Wenn ihr aber weiterhin so viele Kommentare schreibt, ist der Keller wohl schon im Januar 2073 voll.
Und nun mal ernsthaft: Wer mir den Spaß verderben will, muss eben nach jedem Besuch seine Cookies löschen. Wie, deine Kekse brennen gar nicht, der Backofen ist aus? Dann ist ja alles in Butter.
@Johannis
Und OB ich sie Dir gönne!
Da hängt das @perlenschwein in aller Ruhe ein Zettelchen ins WEB, trippelt anschliessend in ein Seitensträsschen des Internets, um von da durch ein Kellerfensterchen glotzend, alle an seine Domain adressierten IPs zu erhaschen und in ein Körbchen zu legen.
Es seien Dir die kleinen Freuden des Lebens herzlich gegönnt, und ich bin doch froh und glücklich, dass Du wieder heraufgekrochen kamst. Meine Nachbarin, immer hoch erfreut über Deine Neuigkeiten, hat sich daran gemacht, ein Deckchen fürs Körbchen zu sticken, damit die IPs bei der nächsten ähnlichen Aktion nicht allzu sehr abkühlen.
Das Buch von Sarrazin traf an jenem Tag ein, als er sich von der Bundesbank zurückzog, und ist noch nicht zu Ende gelesen. Meinen Haufen gesammelter Steine bin ich heftig am Abarbeiten im Sinn: Den Betreffenden «einen Stein in den Garten werfen». Sind deren Gärten mal Steinwüsten, und werden aus Steinwüsten Mauern, werden sie schon irgendwann mal weg sein. – Und man fühlt sich dabei so ungemein unschuldig.
Ich reihe mich gern in die Reihe der ungeduldig Wartenden ein – aber ich schaue erst, wenn im Feed die Namenszeile wieder fettgedruckt ist, da ist neues “Futter” angekommen.
Ich würde die “Vollholzbänke” im Winter in den feuchten, dunklen Schuppen stellen, damit sie mal kennenlernen, wie es ist, eine Zeitlang ohne Aussicht leben zu müssen.
Nein, igitt, ich will keinen Körperkontakt mit ihnen, auch nicht durch Hose oder Rock. Am besten, man lagert sie auch im Sommer im Schuppen.