Der mit der Maus schwimmt
Geschrieben von Johannis am 24. April 2008 um 20:36 Uhr
Im dritten Absatz des von mir sklavisch befolgten Ratgebers „In sieben Schritten zum erfolgreichen Bog“ heißt es:
3. Beziehen Sie Ihre Leser ein, kommunizieren Sie mit ihnen! Lassen Sie die Leser am Geschehen teilhaben und auch mal aktiv mitmachen.
Okay, wie wäre es also mit etwas Traumdeutung? Da haben doch eigentlich alle eine Meinung und jeder Dritte ist Experte, oder? Für die Anfänger hier ein hilfreicher Link http://www.deutung.com/
Vorgestern träumte ich also Folgendes:
Ich schwimme im Meer, die kräftige Brandung wiegt mich auf und ab wie einen Korken, aber die Wogen schlagen freundlicherweise nicht über mir zusammen. Ich ziehe meine Bahn entlang des Strands, wende und schwimme wacker zurück. Plötzlich kommt eine hohe Welle aus der falschen Richtung, von sandigen Ufer rollt sie aufs offene Meer hinaus. Im Sonnenlicht erkenne ich eine winzige hellgraue Maus, sie wird ins Tiefe hinausgetragen. Ihr Fell ist offenbar fettig, sie treibt wie ein Tropfen Wasser auf reinem Olivenöl und macht dabei eine Mini-Delle in den aufgewühlten Ozean. Ich schwimme ihr entgegen und trage sie auf meiner Handfläche aufs feste Land hinaus. Die Maus ist winzig, klatschnass und hat einen kurzen Stummelschwanz wie ein Hamster. Sie schüttelt sich, blickt mich aus dunklen Knopfaugen an, und läuft davon. Ende.
Was soll mir dieser Traum sagen? Bin ich die Maus, dem Untergang geweiht, auf dem falschen Weg? Wieso kommt die Mäusewelle vom Strand? Warum ist die Maus ölig? Hat der Stummelschwanz etwas zu bedeuten? Wer ist der Retter, wenn ich selbst die Maus bin?
Ich habe das alles tatsächlich genau so geträumt und warte gespannt auf eure Deutungsvorschläge. Lasst mich nicht ersaufen hängen! Eine traumhafte Zeit wünscht euch Johannis


