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Archiv für Oktober, 2009

Kevinismus, Chantalismus und Raabismus

Geschrieben von Johannis am 14. Oktober 2009 um 13:16 Uhr

Der radikale Verfall sämtlicher Werte, speziell der IQ-Werte unserer Mitmenschen, war bereits mehrfach ein deprimierendes Thema dieser Kolumne. Die Leute verblöden in einer Geschwindigkeit, dass selbst mir schwindelt und graust. Übrigens, das Wort Kolumne stammt vom lateinischen columna ab, der Säule. Auf solch einer saß der weltallererste Kolumnist, der syrische Asket Symeon Stylites der Ältere, volle 37 Jahre seines Lebens ab. Eigentlich wollte er sich nur in Askese üben und seine Ruhe haben, aber der neugierige Pöbel ließ ihm keine, fragte ständig um Rat und bettelte aufdringlich um Erleuchtungstipps. Zuerst reagierte der weise Mann sehr bockig und ließ seine mickerige Säule auf zwanzig Meter Höhe aufstocken. Das half aber nicht die Bohne, sondern machte ihn nur interessanter. Irgendwann gab Symeon das Schweigen auf und begann damit, Fragen aus dem Publikum zu beantworten sowie zweimal täglich Reden zu halten. Die wurden dann aufgeschrieben und so entwickelte sich das heute noch beliebte Genre der Kolumne.

Wolltet ihr gar nicht wissen? Oh, Verzeihung. Was jetzt mit Kevinismus, Chantalismus und Raabismus is? Gut, gut – ich komme zum Thema. Widerstrebend. Also, über Kevinismus und Chantalismus informiert ihr euch am besten hier auf den unterhaltsamen Seiten der Uncyclopedia. Raabismus hingegen ist eine hoch ansteckende cerebrale Störung, bei der die Erkrankten nur noch Dinge witzig finden, die flunderplatt, kackbanal, strunzdoof und hundsgemein sind. Kombiniert oder auch einzeln. Jüngste Gutachten zeigen, dass Sende- und Bildfrequenzen bestimmter Privatsender die Synapsenstruktur im Hirn des unbedarften Zuschauers verändern und so das tragische Phänomen auslösen. Also wie bei Alzheimer, nur ohne Eiweiß. Einmal von der Krankheit befallen, brauchen Raabistiker überdeutliche Signale, damit sie wissen, wann was warum lustig ist. Medizynisch spricht man vom Unterschichtenhumoranzeiger, Beömmelator, Gröhlindex und Comedyeinpeitscher. Leider leiden an Raabismus erkrankte Personen nicht unter ihrer Schwäche, sondern nur das gesunde Umfeld leidet. Im Grunde sind Raabistiker fröhliche, selbstzufriedene Menschen, die jedoch panische Angst vor jeglichem Tiefgang haben. Raabismus ist der Triumph der Blödheit und die kindliche Freude daran, dass man zusammen mit Millionen bräsiger Idioten zur ständig wachsenden Volksmehrheit gehört.

Wann ich endlich auf den Punkt komme und aufhöre zu dozieren? Jetzt. Also gleich. Im Frühjahr 2008 schrieb ich drei launige Beiträge über Marlen, eine angeblich russische E-Mailorderbraut, die mir unbedingt an die Wäsche wollte. Schnell stellte sich das Thema als der absolute Trafficbringer raus, denn Marlen und ihre geldgeilen Freunde von der russischen Singlebörsenmafia hatten halb Deutschland zugespammt. Also die männliche Hälfte. Ein Beitrag brachte es sogar auf 111 Kommentare und somit war hier im Blog kurzfristig erhöhtes Verkehrsaufkommen. Viele der Leser und speziell ihre Kommentare waren zwar nicht besonders schlau, aber als unbekannter Autor nimmt man, was man kriegt. So weit, so gut. Jetzt zur Auflockerung mal ein Foto von Marlen, wie immer zum Draufklicken.

Mein cleveres Statistik-Tool zeigt ständig an, wer hier wo rumsurft, und ich wunderte mich natürlich, wieso jede Woche mindestens fuffzich Leute diesen uralten Schmus lesen. Drum habe ich vor einem Monat den Text jener drei Beiträge geändert, alle Bilder von Marlen rausgenommen und behauptet, die gäbe es jetzt nur noch im Premium-Bereich. Für den Zugang sollte man 2 Euro spenden (vorgegebener guter Zweck) oder ersatzweise mindestens drei Kommentare in den aktuellen Beiträgen schreiben. Das alles habe ich hier ausführlich (weil kurz kann ich nicht) erläutert und dann abgewartet. Nix. Zero. Nada. Der Raabismus verbreitet sich offenbar schneller als die ach so gefürchtete und erzdiabolische Schweinegrippe.

Natürlich hatte ich nicht ernsthaft mit Spenden oder einer erzwungenen Kommentarflut gerechnet, aber doch zumindest mit Kritik oder sogar ein paar genervten Pöbeleien, weil Woche für Woche bis zu hundert Leute die alten Beiträge anklicken und dort plump verarscht werden. Aber mein Blog ist offenbar trollfrei, denn es gab keinen Protest über die brutale Einführung der Zweiklassenleserschaft. Laaaaangweilig. Bis Montag, 12. Oktober 2009. Da schrieb der eindeutig nicht an Raabismus leidende Leser Fateasy mitten in der Nacht vier geistreiche Kommentare (auch noch, wie von mir fieserweise gefordert, in korrekter Grammatik und fehlerfreier Rechtschreibung) und verlangte Zugang zum Premium-Bereich. Mist. Und auch toll.

Mist, weil ich mir flink eine technische Lösung einfallen lassen musste, was mit leichten Kompromissen auch gelang. (Fateasy ist nun der erste und bisher einzige Premium-User. Gratuliere!) Toll, weil ich mich über jeden Leser freue, der seinen Kopp nicht nur deshalb in der Gegend herumträgt, damit es nicht in den Hals reinregnet. So muss es sein. Danke!

(Wann ich jetzt verdammtnochmal zum Thema komme? Das war’s schon. Sorry.)

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Totgelobt

Geschrieben von Johannis am 11. Oktober 2009 um 11:27 Uhr

Kaum eine Waffe eignet sich besser, um Feinde kaltzustellen, als übertriebene Freundlichkeit. Nettsein ist der Killer der Neuzeit – es tötet leise, effizient und ohne unappetitliche Spuren. Ich verstehe nur nicht recht, was die Leute vom Nobelpreiskomitee gegen Barack-yes-we-can-Obama haben. Wenn sie schon unbedingt jemanden mit ihrem Preis fertigmachen müssen, warum dann nicht Helmut Kohl oder Silvio Berlusconi? Die waren doch auch nominiert und beide sind weiß Gott eklige alte Säcke.

Aber vielleicht wollten die Schweden dem sympathischen Obama gar nicht wirklich schaden, sondern nur alte Fehler vermeiden. Wie zum Beispiel damals die Sache mit Mahatma Gandhi. Der war fünfmal für den Friedensnobelpreis nominiert, hat ihn aber nie gekriegt. Als kleine Konzession wurde der Preis im Jahr 1948, nachdem Gandhi von einem fanatischen Hindu-Nationalisten erschossen wurde, ausnahmsweise nicht verliehen. Als posthum weggelassener Trostpreis, sozusagen.

Solch ein peinliches Drama kann nun zum Glück nicht mehr passieren, denn Obama hat den 10-Millionen-Kronen-Scheck schon sicher und – wenn er bis zum 10. Dezember überlebt – bald auch in der Fracktasche. Das Risiko eines Attentats auf den amerikanische Präsidenten verringert sich durch den Nobelpreis allerdings kaum, denn weder verwandelt es Barack in einen weißen angelsächsischen Republikaner, noch lässt es seine Popularitätswerte steigen. Die sinken weiter wie weiland Jürgen Möllemann beim letzten Fallschirmsprung und werden sich bald dort einpendeln, wo die SPD seit Monaten rumdümpelt. Kurz vorm Vergessenwerden. Sehr schade. Aber Massengeschmack und gesunder Menschenverstand haben bekanntlich so viel miteinander zu tun, wie McDonalds mit Vollwertkost oder das Parteiprogramm der FDP mit sozialer Gerechtigkeit.

Vielleicht hilft Barack Obama ja die neue Anordnung, nach der Homosexuelle in der US-Armee nicht mehr diskriminiert werden sollen. Klingt vernünftig, wird aber bei Millionen von Rednecks und anderen Dumpfbacken garantiert einen Sturm der Entrüstung auslösen. Aber wenn wir Glück haben, bleibt unser zukünftiger Außenminister nach seinem Antrittsbesuch gleich drüben und lernt dann beim gemeinschaftlichen Duschen eine Menge knackiger Kerle kennen. Join he army, Guido, and kill two birds with one stone. Find lots of new friends and learn some English.

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Arme Sau

Geschrieben von Johannis am 8. Oktober 2009 um 09:58 Uhr

Was für ein Kacktag, die italienische Justiz lief völlig aus dem Ruder. Sprach die Flüchtlingsschlepper von der Cap Anamur frei und hob Silvio Berlusconis Immunität auf. Beides krasse Fehlurteile – kein Wunder, dass der Mann ausrastet. Interessiert ihn natürlich einen Scheißdreck, was der Staatspräsident über die Verfassungsrichter sagt. Alles rote Socken! Müsste man sofort erschießen lassen, sind aber das Pulver nicht wert.

Nun muss Silvio mal wieder eine typisch italienische Generalamnestie veranlassen und sich zusammen mit stinknormalen Verbrechern selbst begnadigen. Skandalös! Wo bleibt bloß der Respekt für den Premierminister?

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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General Sarrazin

Geschrieben von Johannis am 6. Oktober 2009 um 16:48 Uhr

Mann, der traut sich was! Stänkert gegen Türken und Araber. Jetzt ereifern sich natürlich alle aufrechten Demokraten über das Interview, das Thilo Sarrazin dem kaum bekannten Magazin Lettre International gegeben hat. Selbst ich durfte mich heute im WDR-Radio dazu äußern und war erstaunt, wie viele Hörer dem Unruhestifter zustimmen. Auch Türken übrigens. Nachlesen kann man es hier übrigens NICHT, sondern nur einen eher langweiligen Teil. Angeblich ermittelt aber die Stasi Polente Justiz gegen den ehemaligen Berliner Finanzminister (SPD) wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Weil er sagte, eine große Anzahl von Türken und Arabern habe in Berlin „keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel“. Ogottogottogott!!! Multiple Volksverhetzung, wie fiese!! Teert ihn, federt ihn, hängt ihn auf!

Generalisierungen führen selten zur Wahrheitsfindung, aber trotzdem muss man den Mund aufmachen dürfen. Wer in der Sache wirklich mitreden will, sollte sich aber bitte erstmal die Mühe machen und das ganze Interview auf der Webseite der Berliner Anwaltskanzlei Hoenig nachlesen, und zwar hier. Ich finde es spannend, viele der Äußerungen durchaus nachvollziehbar und die allgemeine Aufregung extrem unehrlich.

Wenn jemand einen Raum betritt, auf dessen Teppich drei Haufen Hundekacke prangen, sagt diese Person vielleicht: „Igitt, hier ist ja alles voller Scheiße!“ Stimmt natürlich nicht, denn man könnte den Raum nicht betreten, wenn er bis zur Decke voller Scheiße wäre. Vergröberte Darstellung nennt man so etwas. Trotzdem kapiert fast jeder, worum es geht. Und viele verstehen auch, was Herr Sarrazin im Grunde meint. Sie müssten ihm eigentlich sogar zustimmen, aber das wäre nicht politisch korrekt. Also eben Flucht in die Empörung.

Falsche Toleranz hilft nicht. Niemandem. Integration ist eine aktive Leistung, nicht etwas, was Menschen passiv erfahren. Ein Teil der hier lebenden Türken und Araber verachtet dieses Land, seine Kultur, die Deutschen und ihre Religion. Diese muslimischen Migranten zeigen ihre Verachtung deutlich und lassen sich dennoch von uns aushalten, sowohl finanziell als auch im übertragenen Sinne. Das ist nicht in Ordnung. Und es muss erlaubt sein, dies beim Namen zu nennen.

Dieses Land ist nicht voller Scheiße und die Mehrheit der Migranten sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Aber es stinkt trotzdem aus einer ganz bestimmten Ecke. Dort haben es sich besonders junge, muslimische Migranten der dritten und vierten Generation sehr bequem gemacht. Sie stellen Ansprüche und leisten wenig. Sie sehen sich als Opfer, sind es aber nicht. Diese Lüge muss man entlarven dürfen.

Danke, Thilo Sarrazin.

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Katastrophengeier

Geschrieben von Johannis am 5. Oktober 2009 um 09:37 Uhr

Ist euch eigentlich die Dauerberichterstattung über das Erdbeben in Sumatra auch so auf den Wecker gegangen? Letzte Woche? Ständige Newsupdates von betroffen wirkenden Journalisten, die aber eigentlich heilfroh sind, dass sie nicht mehr über Nichtigkeiten wie die Verhaftung von Roman Polanski berichten müssen. Andauernd neue Opferzahlen, die sich erst tagelang in ihrer schockierenden Höhe übertrafen und dann leise wieder nach unten korrigiert wurden. Immer wieder Aufnahmen derselben Ruinen in Padang und dann von entschlossen blickenden Männern in roten Jacken mit Malteserkreuz, die am Frankfurter Flughafen ein paar Kisten auf Paletten stapeln. Und natürlich am dritten Tag nach dem Beben das obligatorische Wunder – eine Frau wird lebend aus dem Schutt gezerrt.

Eigentlich sind alle zufrieden. Nimmersatte Medienleute kriegen endlich die Sorte Bilder, nach denen wir Zuschauer uns angeblich so sehr sehnen. Die Malteser Unfallhilfe und ihre Konkurrenten um unsere Spendeneuros bekommen zusätzlich zu dem Geld, das Drückerkolonnen vorzugsweise älteren Damen in Fußgängerzonen und Hausfluren abschwatzen, noch einen schönen Bonus aufs Konto. Der dramatische Hilfseinsatz in Sumatra lässt sich wunderbar vermarkten, er sichert Gehälter, Verwaltungskosten und Honorare, zum Beispiel für neue Werbekampagnen. Alles natürlich in Deutschland.

Die offiziellen Opferzahlen aus Padang lagen Samstagmittag bei 475. Gleichzeitig starben am sonnigen deutschen Einheitsjubiläumsfeiertag rund 5000 Menschen an AIDS und mindesten zwanzigtausend Kinder verhungerten. Weltweit. Sie krepierten einfach still und ohne sendefähige Bilder. Alltag.

Übrigens, der WDR meldete ebenfalls samstags, dass am vierten Tag nach dem Beben auch ein Rettungstrupp von dieser Organisation aus Duisburg im Erdbebengebiet eingetroffen ist. Was – außer sich wichtig machen und das Chaos vergrößern – wollen die dort? Glauben sie etwa, dass indonesische Verschüttete wochenlang und geduldig in gut gelüfteten Kellern beisammen sitzen, sich gemütlich Grüntee und mittags Nasi Goreng kochen, zwischendurch Karten spielen und ansonsten gutgelaunt auf Helfer aus Deutschland warten? Heute, am Montag, wird aus Padang berichtet, dass die ersten internationalen Helfer bereits abgereist sind und man keine Hoffnung habe, noch Menschen lebend zu bergen. Ende.

Ginge es wirklich ums Retten und nicht um Spenden, müsste jede ernstzunehmende Hilfsorganisation ein Profiteam abrufbereit halten, das innerhalb von 24 Stunden vor Ort sein kann. Interessant fand ich übrigens den ARD-Korrespondenten, der in der Tagesschau vom Donnerstag sagte, die Lage sei nicht halb so schlimm, wie sie international dargestellt würde. Auch von einem Schweizer Einsatzleiter hörte ich freitags Ähnliches. Ist das vielleicht der Beginn jener neuen Aufrichtigkeit, die ich seit einer gefühlten Ewigkeit fordere?

Versteht mich bitte richtig – dies ist kein Plädoyer für mehr Herzlosigkeit. Stammleser wissen, dass ich mich mit HOPE e.V. seit vielen Jahren aktiv für Menschen in der Dritten Welt einsetze. Und natürlich – läge meine Familie verschüttet unter einem eingestürzten Haus in Padang, wäre ich auch nach zwei Wochen noch dankbar für deutsche Helfer. Auch wenn sie nur die Leichen bergen. Aber mich stört dieser Reflex, mit dem jedes Desaster automatisch zum Medienfutter aufgekocht wird. Dieser Fraß hat keinen Nährwert und wird doch von Millionen verschlungen. Junk News eben.

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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