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Archiv für Juli, 2009

Alter Meckerpott

Geschrieben von Johannis am 11. Juli 2009 um 11:11 Uhr

Leser möchten in erster Linie unterhalten werden, gern auch mit geistig leicht verdaulichen Inhalten. Sie wollen nicht, dass man sie permanent in moralisierender Art und Weise belehrt, rüffelt oder sonstwie beklugscheißt. Gut, akzeptiert. Wie hieß es damals bei Shell – wir haben verstanden! Daher kommt jetzt der perlenschweinische Paradigmenwechsel, denn ich habe hier oft genug die Alarmglocke schellen lassen, bin euch bestimmt ausreichend auf den Wecker gegangen. Zumindest fürs Erste.

An manchen und zunehmend häufigeren Tagen wünsche ich mir, dass ein gnädiger Schöpfer [an den ich aber leider nicht glaube] mich wie weiland Inge Meysel im Schlafe zu sich nimmt, ich einfach nicht mehr aufwachen muss, nie wieder offenen Auges in diese perfideste aller mir bekannten Welten schauen muss. Okay, Inge war schon 94, davon hab ich gerade gut die Hälfte geschafft. Dennoch, ich weigere mich morgens schlicht die Lider zu heben, möchte für immer in Morpheus kuschelweichen Armen ruhen, drehe mich hin und her und dann noch dreimal um. Und hoffe verzweifelt, dass wenn ich denn unbedingt zum Wachbewusstsein zurückkehren muss, alles nur geträumt war.

Klappte bisher leider nicht. Dem Protagonisten des unten eingefügten und wirklich exzellent animierten Videos geht es vermutlich genauso, er hasst seinen Wecker und schreckt auch vor häuslicher Gewalt nicht zurück. Viel Vergnügen beim Betrachten wünscht euch die drittgrößte Nervensäge der Blogosphäre.

PS: Das Video hat HD-Qualität, kann man sich also ruhig im Vollbild-Modus anschauen.

 

 

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Toll, nur 2 Grad wärmer!

Geschrieben von Johannis am 9. Juli 2009 um 13:29 Uhr

Wir sind gerettet, denn auf dem italienischen G8-Gipfel haben sich die versammelten Staatenlenker soeben darauf geeinigt, dass es auf unserem Planeten nur zwei Grad wärmer wird. Und das auch erst im Jahr 2050. Man kann also erleichtert aufatmen – alles wird gut, denn bestimmt machen die Inder, Chinesen, Brasilianer und das andere Drittweltgesocks ebenfalls brav mit beim kollektiven Energiesparen.

Ich gehe schon mal mit gutem Beispiel voran und habe die Gasetagenheizung so programmiert, dass meine Wohnung ab Oktober nur noch auf 21 Grad erwärmt wird. Statt 23°, war kinderleicht. Zusätzlich werde ich die Klimaanlage im Auto härter rannehmen, man kann doch auch bei 16 Grad fahren, zur Not im langärmeligen T-Shirt. Und meine Lieblingstiefkühlpizza kommt ab heute nicht mehr bei 225° ins Rohr, sondern bei 215°. Auch wenn der Käse dann nicht so schön braun wird – jeder muss Opfer bringen!

Enttäuschend nur die Reaktion der Erdbebenopfer in den Zeltstädten rund um L’Aquila. Zehntausende protestieren, denn angeblich wird es dort nachts empfindlich kalt und ab Ende September muss in den Abruzzen mit Schneefall gerechnet werden. Nun fordern diese Egoisten doch tatsächlich, dass die Erderwärmung schneller einsetzen und deutlich kräftiger ausfallen soll, damit sie in ihren Schlafsäcken nicht frieren. Silvio Berlusconi hat es wahrhaftig nicht leicht, solch ein Volk möchte ich nicht regieren müssen.

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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War Jesus geisteskrank?

Geschrieben von Johannis am 7. Juli 2009 um 11:38 Uhr

In den vergangenen zwei Jahren habe ich mir in gewissen Kreisen einen ebenso gewissen Ruf als nüchtern-sachlicher, unparteiischer Berichterstatter erworben, der auch vor heiklen Fragen nicht zurückschreckt. Zu den wichtigen Themen unserer Zeit gehört die Religion, obwohl ihr leider in der öffentlichen Wahrnehmung verglichen mit echten Problemen wie den ständig fallenden Milchpreisen, dem baldigen Auslaufen der Abwrackprämie oder der Frage, ob uns ab September eine neue Eiszeit (moralisch, intellektuell und vor allem klimatisch) bevorsteht, deutlich zu viel Bedeutung beigemessen wird.

Eine schier endlose Reihe von unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchungen hat mittlerweile ergeben, dass der Glaube an einen oder mehrere Götter nicht nur absurd und irrig, sondern auch in hohem Maße pathologisch ist. Um es einfach zu sagen – Religion macht krank. Egal, ob es der Glaube an die jungfräuliche Empfängnis (auch Windbestäubung oder Tröpfcheninfektion genannt) oder an das göttliche Sechstageschöpfungsrennen ist, egal, ob kindisches mein-Gott-ist-aber-heiliger-als-deiner-Gezänk, Dschihadismus oder jahrtausendelanges Warten auf einen extrem rückkehrunwilligen Messias – all das kann bekanntlich krank machen.

Gut, in der Vergangenheit waren die Risiken kalkulierbar. Standen zwei kreuzbrave Damen im Hausflur, um dem arglosen Bewohner ein albernes Gespräch über das Jüngste Gericht (nein, keine Kochsendung mit Tim Mälzer) aufzudrängen, half eine Anspielung auf die regelmäßigen Satanistentreffen, die man auf dem nahe gelegenen Friedhof abhielt. Oder eben der schnöde Hinweis, dass man gegen Zeugen Jehovas schon immer allergisch war und jetzt dringend aus dem Haus müsste, um Nachbars Katze zu kreuzigen. Auch in die allerorts aufsprießenden Moscheen latscht man nicht einfach nichtsahnend rein, die sehen schließlich anders aus als der örtliche Lidl-Markt. Also meistens. Kirchen erkennt wohl fast jeder am spitzen Dachstuhl und Hare-Krishna-Mönche in Fußgängerzonen hab ich schon ewig nicht mehr gesehen. Kurz – wer sich vor den krankmachenden Aktivitäten der Glaubenseiferer schützen wollte, hatte damit bisher kaum ernsthafte Probleme.

Das war früher, denn heute gibt es das Internet. Seitdem die Welt verkabelt wurde, ist einer flächendeckenden Durchseuchung der Bevölkerung mit Irr- und Aberglauben Tür und Tor geöffnet, die Volksgesundheit ist massiv bedroht. Nehmen wir nur das Beispiel des Lesers Günter Komoll, der kürzlich den extrem seltsamen Kommentar Nr. 111 im Beitrag Plattonnische Libe hinterließ. Es ist unklar, ob Herr Komoll sich in erster Linie von der absichtlichen Falschschreibung im Titel meines Beitrags angezogen fühlte, oder ob er in mir einfach nur ein leichtgläubiges Opfer für unlautere Missionierungsbemühungen witterte. In jedem Fall hinterließ er dortselbst insgesamt 1462 wahrhaft wirre Worte.

Günter Komoll, der auch als Adam Amor Christus, Regent Amor, Höchster Vertreter Gottes auf Erden, Deutscher Heiland seit MM (für jene, die kein Latein hatten: das Jahr 2000) und vor allem als Träger des germanischen Hakenkreuzes Sonnenrad firmiert, geht mit Tatsachen ungefähr so locker um, wie mit Interpunktion und Rechtschreibung. Nur ein Satz aus seinem Kommentar als Beispiel: Das Herz von Eva dem Mäuschen klopft ganz besonders wenn der Rumtreiber der es mit jeder Treibt. Auf seinem Blog Jesus Christus schreibt er mit immenser Ausdauer Wirres und gibt ebenso abstruse Ratschläge. Auch die Kommentare (sie sind gern mal gut 5000 Worte lang) verfasst er dutzendweise selber und wundert sich trotzdem, dass die Berliner Redaktion des STERN ihn nicht einfach so ohne Termin herein lassen wollte. Okay, auch mit Termin hat er dort etwa so viel Chancen wie ein Schneeball in der Hölle.

Wirklich seelisch gefestigte Leser sollten dennoch das Risiko eingehen und der Seite des deutschen Heilands einen kurzen Besuch abstatten. Dabei empfehle ich jedoch dringend die Anwesenheit einer zweiten Person, die mit dem Rücken zum Bildschirm sitzt und den browsenden Partner schützen muss. Bei den geringsten Anzeichen von religiöser Verzückung, ja schon bei halblaut gemurmelten Lauten wie Amen oder Halleluja, muss unbedingt sofort der Netzstecker des Computers gezogen werden, dies auch unter Inkaufnahme von massiven Datenverlusten.

Ich werde mich demnächst an den Vatikan wenden und Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone mit Nachdruck darum bitten, aus dem Turiner Grabtuch eine Gewebeprobe entnehmen zu lassen. Die darin enthaltene DNA sollte dann schnellstmöglich untersucht werden, um den Verdacht zu erhärten, dass Jesus von Nazareth an einer genetisch bedingten, multiplen schizoid-psychotischen Persönlichkeitsstörung litt, die nicht heilbar war. Ich vermute, dass diese krankmachenden Gene auch heute noch zirkulieren und beispielsweise im Erbgut des Herrn Komoll nachzuweisen sind. Wenn sich mein Verdacht bestätigt, werde ich mich unverzüglich wegen einer entsprechenden B-Probe an den deutschen Heiland (seit MM) wenden.

Wir sollten jedoch nicht nur die Gefahren betrachten, die auf der physisch-pathologischen Ebene lauern. Wenn bereits ein harmloses Spiel wie Counter-Strike brave junge Menschen nach wenigen Wochen in blutrünstige Amokläufer verwandelt, wie ist es dann mit den Lesern der Bibel? Auch dort wird gekämpft und getötet, verbannt und salinifiziert (denkt an Lots Frau), es werden Kinder geopfert und Brüder erschlagen. Und vor allem gibt es dieses zutiefst verstörende Buch schon seit Jahrtausenden, Counter-Strike erschien erst im Juni 1999. Man male sich nur einmal aus, welch krankmachende Folgen der seit Jahrtausenden überlieferte religiöse Wahn für die kollektive Psyche haben musste – es ist schockierend!

Selbstverständlich werde ich die Leserschaft über die Ergebnisse der geplanten DNA-Untersuchungen informieren und gegebenenfalls weitere Warnhinweise publizieren. Bis dahin gilt es achtsam zu sein, denn der gefährliche Irrglaube lauert überall. Merke: Wo Gott draufsteht, ist noch lange nicht Gott drin. Und selbst wenn Gott drin ist, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Nur ein gut gemeinter Tipp.

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Totaaal überraschend: Banken bunkern billiges Geld

Geschrieben von Johannis am 5. Juli 2009 um 10:43 Uhr

Wer hätte das vermutet? Um die katastrophalen Folgen der globale Finanz- und Wirtschaftskrise abzumildern, haben alle Zentralbanken die Leitzinsen bis nahe Null gesenkt, damit Banken preiswert an frisches Kapital kommen. Dieses Geld sollen sie in Form von Krediten schleunigst an Unternehmen und Privatkunden weiterreichen – aber sie tun es nicht! Oder nur sehr eingeschränkt und schon gar nicht zu den extrem günstigen Konditionen, zu denen die Banker selbst den Zaster bekommen. Stattdessen wird allenthalben wieder gezockt und spekuliert, brüsten sich Arschlöcher unsympathische Typen wie Joe Ackermann erneut mit fetten Quartalsgewinnen und unser Peer muss schon wieder schimpfen. Schade!

Man erinnert sich: Der Quellekatalog konnte nicht gedruckt werden, weil Quelle keine Kohle hatte. Bayernhorst riss wahlkämpferisch die Fresse auf, drängelte, drohte und – oh Wunder – Quelle bekam 50 Millionen Staatskredit. Die Druckerpressen liefen an. Und stoppten ein paar Tage später wieder, weil nämlich der warme Kreditregen bisher nicht bei Quelle angekommen ist. Wahrscheinlich kamen die Ein-Euro-Kräfte im Keller des Finanzministeriums mit dem Zählen und Bündeln nicht nach, 50 Millionen Euro in kleinen Scheinen sind schließlich recht viel Papier.

Leute, Leute, Leute – was soll man dazu eigentlich noch sagen? Rekordverschuldung, Staatshilfen aus der Gießkanne, nun auch noch die tolle Nummer mit den Bad Banks – man schiebt den Groß- und Investmentbanken, die ja mit ihrer Zockermentalität und der Forderung nach mindestens 25 % Eigenkapitalrendite das Krisendrama erst auf die Weltbühne brachten, das Geld lustig vorn und hinten rein. Leider auf unsere Kosten und ohne erkennbar nachhaltigen Erfolg. Und die Investmentbanker stricken bereits fleißig an neuen Derivaten und undurchsichtigen Finanzprodukten – nach der Krise ist vor der Krise.

Vielleicht hätte man die Hypo Real Estate und ein paar andere angeblich systemrelevante Banken einfach in die Pleite schicken sollen. Gut, dann wäre möglicherweise die Wirtschaft kollabiert, was wahrscheinlich weh getan hätte. Aber das wäre dann eben ein reinigendes Unwetter gewesen, das Ende mit Schrecken, die Basis für den dringend überfälligen Neubeginn. Nun empören sich alle über die schlimme Gier, schimpfen erbittert auf böse/dumme/unersättliche Banker und hoffen insgeheim, dass bald alles ist wie früher. Das hingegen wäre tatsächlich das Schlimmste, was uns passieren kann.

Geld, das nicht im eigentlichen Wortsinn produktiv ist, sondern nur hin und her geschoben wird und sich dabei wunderbarerweise vermehrt, Profit einfach nur um des Profites willen – das ist krank. Unser System ist krank, es ist durch und durch verfault. Dieses System auf Kosten der Steuerzahler durch immer neue Geldspritzen retten zu wollen, gleicht dem Versuch, einem Junkie das Fixen durch regelmäßige Heroingeschenke abzugewöhnen. Das ist Irrsinn.

Das Ende mit Schrecken hätte heilsam sein können, selbst wenn wir kurzfristig zur Tauschwirtschaft zurückkehren und eine zeitlang in Parks und Vorgärten eigenhändig Kartoffeln und Karotten hätten anbauen müssen. Eine gute Übung für den Systemkollaps, der uns spätestens dann bevorsteht, wenn das Klima vollends aus dem Ruder läuft, wäre es jedenfalls gewesen. Aber wir haben den Schrecken ohne Ende gewählt. Obwohl – gefragt hat uns eigentlich niemand. Man hat für uns entschieden – Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Banker in ihren abgeschirmten Kungelrunden. Nicht zu vergessen die eifrigen und allgegenwärtigen Lobbyisten. Menschen, die im und vom kapitalistischen System leben, es tragen und für das denkbar beste unter der Sonne halten. Genau jene Leute, die niemals mit einer Situation vergleichbarer Dramatik konfrontiert waren, weil es eine Krise dieser Dimension schlicht noch nicht gab, sollen es jetzt also richten. Sie sollen uns retten und aus dem Schlamassel befreien.

Wehe uns!

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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Tangaslipeinlagen

Geschrieben von Johannis am 3. Juli 2009 um 20:00 Uhr

Neulich im Drogeriemarkt an der Kasse. Vor mir standen zwei Mädels (ja, ich weiß, ich sollte junge Damen schreiben) und packten Lipgloss sowie eine merkwürdig geformte Schachtel aufs Band. Etwa so lang und dick wie eine Packung Kippen, aber insgesamt eher tropfenförmig. Dank meiner Argusaugen (und wegen des Herrn Fielmann) konnte ich die Aufschrift entziffern, es waren Slipeinlagen. Für Tangaslipträgerinnen, deshalb also asymmetrisch und an einem Ende bleistiftdünn auslaufend. Damit die selbstklebenden Dinger, sonst ja eher so etwas wie langgezogene Watteschmetterlinge, nicht von innen an der Jeans festpappen und womöglich verrutschen. Oder sich unangenehm zwischen die Pobacken klemmen. Alles klar.

Toll, wie unsere wackere Konsumgüterindustrie in Windeseile auf jedes neue Bedürfnis reagiert und dem Verbraucher stets ultrapraktische Lösungen anbietet. Hoffentlich gibt es jetzt zum frisch angebrochenen Sommer bald auch hautfarbene Folienaufkleber, mit denen reuige Damen ihre einstmals voller Überschwang in die Epidermis gestanzten Arschgeweihe abdecken können. Solange sie die schwarzblau-ornamentalen Jugendsünden noch spazieren tragen müssen und aufs Lasern sparen, meine ich. Als praktischer blondinentauglicher Bastelbogen in DIN A3, einfach zum Ausschneiden, wasserfest, UV-beständig, mit hohem Tragekomfort und natürlich für alle beliebigen Tattooformen und -größen. Selbstverständlich in etlichen verschiedenen Hautfarbtönen, passend für jeden Arsch, egal ob helles Quarkbleich oder tief eingebranntes Sonnenbankbraun.

Wär’ doch mal ’ne nette Produktidee, oder?

Ceterum Censeo: »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Menschheit in rasantem Tempo und offenbar vorsätzlich ihre Lebensgrundlagen vernichtet. Nur radikal geändertes Denken und Handeln kann uns retten. Zur Umkehr bleibt kaum noch Zeit.«

 

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