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Archiv für Dezember, 2007

Bittere Wahrheit

Geschrieben von Johannis am 31. Dezember 2007 um 20:05 Uhr

So, ihr Lieben, zum Jahresende muss ich euch nochmal weh tun, daran geht kein Weg vorbei. Hier, in diesem Blog, wird manchmal ganz schauerlich gelogen. Tut mir nicht mal leid, so bin ich eben. Ein Aufschneider, notorischer Dampfplauderer, schlecht geputzter Eulenspiegel – nennt mich, wie ihr wollt.

Ich war an Weihnachten nicht etwa wie weiland Kevin allein zu Haus, sondern bin mitten in der norddeutschen Tiefebene und geschlagene sieben Tage lang meiner Restfamilie und einigen offenbar unvergrätzbaren Freunden nach allen Regeln der Kunst auf den Senkel gegangen. Hier werden auch garantiert keine echten Emails veröffentlicht – wenn ich euch tatsächlich mal zitiere dann in Kursiv, ohne Nennung des vollen Namens und garantiert ohne eure Mailadresse einzurücken. Bin zwar leicht verrückt, aber nicht irre!

„Oh Gott, warum nur?“ höre ich jetzt Millionen von desillusionierten Lesern laut aufstöhnen. Weil der Autor, und sowas bin ich ja wohl, das Recht zum Lügen hat. Fiktion nennt man das etwas feiner. Und weil ihr dazu ja meist zu faul/feige seid, schreibe ich sogar manche Kommentare selbst. Na und? Ich führe doch auch Selbstgespräche.

So, und nun lasst euch schön die Trommelfelle verböllern, trinkt einen auf mein Wohl und bessert euch. Ich bleib allerdings wie ich bin, was denn wohl sonst.

Prost Neujahr!

PS: Nein, liebe G., ich habe mir nicht vorgenommen im neuen Jahr nette, erbauliche Texte über Themen wie zum Beispiel die Liebe zu schreiben. Hier wird auch weiterhin gegrantelt und bissig nach allem geschnappt, was einen Arsch zum Reinbeißen hat.

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Lanzenbruch

Geschrieben von Johannis am 26. Dezember 2007 um 14:32 Uhr

Die Haustür verbarrikadiert, jegliche Art von Fensterschmuck, pieksigem Grünzeug und alles, was nur entfernt weihnachtlich anmuten könnte, radikal entfernt, Radio – einen Fernseher besitze ich vorsätzlich nicht – und Telefon ausgestöpselt, harre ich in heiterer Gelassenheit und zuhause der hereinbrechenden Christnacht. In den vorvergangenen Tagen erreichten mich mitleidige oder eher beleidigende Anrufe en masse. Was ich denn machen würde, und ob ich nicht lieber und wenigstens am heiligen Abend der tragisch-chronischen Versingelung entfliehen wolle. (Der Begriff Single hat sich derart tief in den germanischen Wortschatz eingegraben, dass er jetzt korrekt Singel geschrieben wird. Wenigstens hier. Zwei Singels, Singeltum, Singelparty, versingelt, entsingelt.) Bundesweit entstehen ab Wintersonnenwende in kreuzbrav-ordentlichen Heile-Welt-Haushalten kleine Zentren praktizierter Nächstenliebe, irreführend auch Asyl für allein stehende Blutsverwandte oder Single-Krisenzentrum genannt.

„Komm doch ruhig vorbei, wir freuen uns auf dich, vor allem die Kinder! Nein, Geschenke brauchst du wirklich keine mitbringen, wir haben doch schon alles…“ so klingt der O-Ton allerorten. Dann noch die Versicherung “Bei uns wird Heiligabend ganz entspannt angegangen, absolut kein Stress, total locker, wirklich!“ Singels dieser Welt, fallt nicht auf diese Lügen rein, denn an Weihnachten ist geteilte Freud fast immer halbe Freud plus doppeltes Leid!

Eine von mir und Freunden in den letzten zwei Jahrzehnten zusammengetragene repräsentative Datenerhebung zeigt als Grundaussage folgendes:

Singelweihnachten sind gute Weihnachten.

Die Zahlen für Alkohol- und sonstigen Substanzmissbrauch liegen nur geringfügig über dem ganzjährigen Durchschnittswert, im Bereich Auto- und Fremdaggression weist die Studie für sämtliche Probanden unbedenkliche Parameter auf. Die Monatsstresskurve der Singels zeigt für den 24., 25. und 26. Dezember sogar eine leichte Abflachung verglichen mit dem langjährigen Mittel. Alles unbedenklich also.

Kein Wunder, denn bei uns wird garantiert kein essentieller Blumenstrauß beim Händler vergessen; kein Karpfen zerkocht, denn wir essen Tiefkühlpizza statt übergartem Truthahn; nicht vorhandene Kinder können sich auch kein im Übermaß genossenes Schokoladeneis auf Feststagszwirn und Lackschühchen kotzen; kein Gatte reißt schon auf dem Weg zum kirchlichen Krippenspiel die 0,8-Promillelatte; nie werden wir von holder Ehefrau angemistet, weil wir beim Baumarkt natürlich und wie immer zu spät diese mit Abstand krummste und dazu noch gnadenlos überteuerte Nordmanntanne erworben haben; keine Schwiegermütter mästen sich erst mit in Jamaikarum getränktem Baumkuchen plus Irish Coffee, dann an Filetsteaks mit Sahnechampignons und Zuckerschoten und schließlich am Niederegger Marzipan, nur um uns bei Kerzenglanz, in mittelschwerem Zuckerschock und präkomatös beizupuhlen, dass sie sich ja damals an Töchterchens Stelle ganz klar für den Bürgermeisterssohn entschieden hätten. Bei uns wird nicht gebrüllt, geheult und rumgeplärrt, man wirft sich keine Blicke zu, deren Botschaften verbalisiert todsicher den Gang zum Scheidungsrichter auslösen müssten, keine verwöhnten Rotzblagen nölen, nachdem sie mit Präsenten überhäuft wurden, deren Gegenwert das durchschnittliche Jahresbruttosozialprodukt eines Grönländers übersteigt, dass es letztes Jahr ja wohl echt bessere Geschenke gegeben habe.

Wir Singels sind im Grund die besseren, auf jeden Fall die glücklicheren Menschen, insbesondere an Weihnachten. Nie überfällt uns im Angesicht der minderjährigen Abkömmlinge und der nicht mehr vage drohenden, sondern längst Realität werdenden Klimakatastrophe, die finale Endzeitdepression, heiter und gelassen blicken wir, ein Glas Mangosaft/Bordeaux/die Wasserpfeife zur Hand in die Abgründe der menschlichen Existenz und sagen lässig zu Gevatter Tod: „Wolltse mich heut schon holen oder hat das noch Zeit?“ Und weil keine Antwort kommt lächeln wir entspannt, gehen nicht ans Telefon und richten in heiliger Stille ein bis drei mitfühlende Gedanken an alle von blutrünstigen Amokfantasien geplagten Paare, an zukünftige Patchworkfamilien und die zahllosen kinderlosen Trennungsfeiglingen. In diesem Sinne also, ein frohes Fest!

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Annette, Barbara, Jonas und Till

Geschrieben von Johannis am 21. Dezember 2007 um 20:10 Uhr

Dies ist kein Versuch, einen alten Hit der Beautiful South ins Deutsche zu übertragen. Es geht um Übung und gute Vorsätze. Ich will mich kürzer fassen. Ehrlich.

Aber.

Wenn ich mich von den steilen Klippen des Intellekts mit kühnem Sprung ins kalte Meer der Worte stürze, die Nase zugeklammert, gegürtet an nackter Hüfte nur mit grobem Netz, und schließlich atemlos und halb erfroren, mit schmerzenden Lungen, die Augen brennend vom Salz der Ignoranz und Fingerkuppen blutig, ans Tageslicht emporsteige und dort nur für einen winzigen Moment auf schroffen Felsen ruhe, bevor das frostige Nass mich wieder ruft; wenn ich erschöpft nach Stunden voller Wagnis und Pein die aus feuchter Dämmerung geborgenen Satzaustern betrachte, das Herz voll Hoffnung und dennoch bang; wenn am Ende ich zögernd ihre Schalen mit dem schartigen Dolch des Tauchers breche und Licht ins Innere dringen lasse, schaut oftmals mich nur Gallert an, salzigblass zuckt Muschelfleisch und stirbt vor meinen Augen, nicht Silberglanz noch Allerkleinstod, nur Vergeblichkeit ist Lohn für all mein Streben, meist.

Nur ganz, ganz, ganz selten ist ein Perlchen unter der glashart scharfkantigen Schale verborgen, mit fliegenden Fingern und klopfendem Herzen klaube ich’s heraus und lass es achtsam in ein Beutelchen aus blauem Samt gleiten, zu den andren raren Kostbarkeiten, mühevoll der Tiefe abgerungen.

Und so versteht ihr wohl den Stolz und die Ergriffenheit, verzeiht mein Übermanntsein und das prahlerische Streben, euch mitzuteilen, mit euch zu teilen, was meine Beute war.
Oder?

Obwohl, meist schmeiß ich diese Perlen dann doch mit Schwung in breitem Wurf unter anonyme Säue, die sie achtlos, hastig schlucken mit all dem andren durchgesuhlten Dreck. Bis auf Annette, Barbara, Jonas und Till eben, und noch drei Handvoll anderer, die meine Leidenschaft verstehen und sich ergreifen lassen vom wundersamen Glanze wohlgesetzter Worte.

Ihretwegen eben aber.

So, und nun frohe Weihnacht und das ganze Jahresendpipapo.

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Zimtstern

Geschrieben von Johannis am 20. Dezember 2007 um 11:37 Uhr

Rechtzeitig zum unmittelbar bevorstehenden Wiegenfest des Heilands will auch ich – ganz anders als das verkackte schweinekalte Winterwetter, sorry – milde werden und mich der Liebe widmen. Lasst mich daher beginnen mit einer Nachricht, die mich vorgestern erreichte.

—– Original Message —–

From: baerbel.mertens@hotmail.com
To: info@kassandrus.de
Sent: Tuesday, 18 December 2007 21:27 PM
Subject: Nörgler

Lieber Herr Jappen,
lassen Sie sich von der einen oder anderen kritischen oder gar abwertenden Äußerung nicht entmutigen. Ich lese Ihre Beiträge mit großem Vergnügen und denke, die Nörgler sind nur neidisch. Nicht jeder besitzt derart Sprachgewalt und soviel Feingefühl, wie es Ihnen offenbar angeboren ist. Toll finde auch, dass man auf Ihrer Seite so leicht kommentieren kann, ohne sich anzumelden und ähnlich lästigen Schnickschnack. Mach ich dann bestimmt auch bald mal.

Alles Gute für die Zukunft, ich bin sicher, von Ihnen kann man noch Großes erwarten. Beste Grüße, Ihre Bärbel Mertens

Kurze Antwort: Liebe Frau Mertens, ich hätte es nicht besser sagen können. Hätte ich natürlich schon, aber das muss jetzt ausnahmsweise mal nicht sein.

Lieber will ich hier und heute ganz gegen meine sonstige Gewohnheit ein einziges Mal aufs Predigen verzichten und dies dem evangelischen Pastor Dr. Albrecht Weber aus Delmenhorst bei Bremen überlassen. In seiner Ansprache für den heiligen Abend, die im Volltext bereits jetzt unter http://www.predigten.de/ zu lesen ist, wird er sagen:

Heute, in diesem Gottesdienst mitten in der Nacht, ist es angemessen, ein Wort des Propheten Jesaja zu hören: “Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.” (Jesaja 9, 1)

Ja, Licht! sagt er dann nach einer dramatischen Pause, deren gefühlte Länge sicher zwei Mittwochslottoziehungsübertragungen übersteigt. Anders als man in diesen Tagen vermuten könnte, geht es nicht etwa um Energiesparbirnen oder dergleichen, nein Metaphysis pur ist angesagt. Schön, nicht?! Das irritierend Widersprüchliche in der Prophetenaussage – die Leute sehen ein fettes Licht, latschen aber im Dunkeln rum – darf einen nicht weiter stören, sowas ist man doch aus dem Buch der Bücher gewohnt. Zum Beispiel die unbefleckte Empfängnis, von mir auch gern Windbestäubung genannt. Das hat nämlich nix mit Kleckern zu tun, sondern Maria wurde im Voraus von der ollen Erbsünde befreit. Praktisch, nicht? Obwohl Erbsünde, dazu fällt mir bestimmt etwas ein.

Bevor ich mich nun aber daran festbeiße, was dies denn wohl für ein gnadenreicher Gott ist, der seinen Kinder auch nach viereinhalb Ewigkeiten nicht vergeben kann und will, dass da irgendwann im Paradies mal einer in die Obstkiste gegrapscht hat – also da fange ich besser gar nicht erst an.

Sonst bin ich am Schluss noch genau so durcheinander wie unser aller Lieblingsangie, die doch neulich noch in Bali die Robina Hood des globalen Regenwalds gab und sich dann eine Woche später zusammen mit ihrem dösigen Wirtschaftsminister über den Vernichtungsfeldzug der EU gegen die deutsche Automobilindustrie echauffiert. Weil Brüssel doch tatsächlich verlangt, dass auch unsere deutschen Autos ein bisschen weniger CO² auspuffen sollen. So hatte Angie das aber offenbar nicht gemeint. Anscheinend auch ein Fall von unbefleckter Empfängnis, ihre Klimapläne. Reduktion ohne das hässliche Wort weniger, schwanger ohne Sperma, Pelzwaschen ohne nass und Shampoo. Und das reicht euch jetzt bestimmt auch schon längst, nicht wahr?

Na denn man frohes Fest!

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Breaking News

Geschrieben von Johannis am 17. Dezember 2007 um 10:30 Uhr

Gute Nachricht, nach acht Monaten in türkischer Untersuchungshaft ist der deutsche Jugendliche Marco Weiss vorerst frei und kann Weihnachten zuhause feiern. Obwohl er einen Exklusiv-Vertrag mit RTL abgeschlossen hat und sich mit seiner Familie an einem geheimen Ort aufhält, ist es einem unserer Mitarbeiter gelungen den jungen Mann zu interviewen. Sie trafen sich im Waschraum eines schottischen Imbissbetreibers.

Kassandrus-Blog: Marco, wie kommt es, dass du heute früh durch die Netze deiner Bewacher geschlüpft bist?

Marco Weiss: Alter, nach dem beschissenen Fraß im Knast muss ich mir dringend zwei, drei Big Macs und anständig Fritten einpfeifen. Und die Fernsehfuzzies pennen immer noch schön, ich bin es ja gewohnt früh aufzustehen.

KB: Was war denn das Schlimmste, was du in der Haft erdulden musstest?

MW: Na, acht Monate so ganz ohne Computer und Internet, das ist schon krass. Und ich will nie wieder Döner oder Köfte essen, Alter, nie wieder!

KB: Es heißt, du seiest schwer traumatisiert durch deine Erfahrungen im Gefängnis. Stimmt das?

MW: Bullshit. Nachdem ich auf flüssige Seife umgestiegen bin, war alles okay.

KB: Hat es einen bestimmten Grund, dass du dich seit wir das Gespräch begonnen haben mit dem Rücken an die Kachelwand drückst?

MW: Ach, ist mir gar nicht aufgefallen. Dumme Angewohnheit aus dem Duschraum.

KB: Magst du dich zu den Vorwürfen äußern, du hättest eine minderjährige Engländerin vergewaltigt?

MW: Davon kann ja wohl nicht die Rede sein, ich war ja nicht mal richtig drin. Und sie wollte es sowieso, hat mich voll scharf gemacht, die Schlampe.

KB: Marco, deine Freilassung kam erst nach dem Besuch von Vural Öger, dem bekannten türkischen Reiseunternehmer, zustande. Das hat viele Menschen verwundert.

MW: Ja.

KB: Möchtest du etwas zu deiner Verbindung mit Herrn Öger sagen?

MW: Nö.

KB: Du sprichst jetzt recht gut türkisch, was sind deine Pläne für die Zukunft?

MW: Ich kann mir gut einen Job irgendwie im Tourismus vorstellen, vielleicht Flugkapitän oder so was.

Von draußen dringt wüstes Geschrei herein, irgendwer beschimpft die junge Frau am Tresen.

KB: Bali ist ein großes Thema in diesen Tagen, was ist deine Meinung dazu?

MW: Geiles Land, immer warm, gutes Dope und auch reichlich Pilze und so, kann man endgeil abchillen. Und billig auch, besser als bei den Türken. Die haben auch nur diesen bröckeltrockenen Drecksshit, also, dass die so was rauchen mögen. Na ja, egal, vorbei.

Zwei Männer mit dem dreifarbigen RTL-Emblem an den schwarzen Bomberjacken treten die Tür zur WC-Kabine ein und greifen sich den Jungen. Unser Reporter wird mehrfach ins Gesicht geschlagen.

RTLer 1: Was glaubst du kleines Arschloch eigentlich, warum wir dir und deinen bescheuerten Alten so viel Kohle in den Hals schmeißen, häh? Etwa damit du dich hier mit so einem Provinzpisser unterhältst?

Marco springt kreischend auf die Klobrille und drängt sich mit dem Hinterteil an die geflieste Wand.

KB (stöhnend): Ich bin aus Dortmund, das ist ja wohl kaum die Provinz!

RTLer 2: Halt die Fresse, du Sackgesicht! Schlägt nochmals zu.

Sie legen Marco Handschellen an, nehmen den jungen Mann zwischen sich und schubsen ihn aus dem Waschraum. Unser Reporter erbricht sich und spuckt dabei einen Zahn aus.

KB (erneut und deutlich lauter stöhnend): Scheiße, der mit der Keramik-Krone!

Nachsatz unseres Chefredakteurs:

Wir bedauern, dass der Londoner Daily Mirror auch heute den Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und dem erhöhten CO²-Ausstoß in Abrede stellt. Anders als viele westliche Medien, die das Resultat des balinesischen Klimagipfels als Farce bezeichnen, sind wir sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen. Um es mit einem Bild zu sagen: Wenn die Passagiere eines vollbesetzten Jumbojets, der nach dem plötzlichen Tod sämtlicher Besatzungsmitglieder mit fast leeren Kerosintanks im Autopiloten-Modus in 11.000 Meter Höhe über dem Atlantik kreist, sich darüber verständigen, dass in der Business-Class wegen des hohen Stresslevels ausnahmsweise wieder geraucht werden darf, muss dies wohl mit Fug und Recht als Durchbruch und Triumph menschlicher Vernunft zu bezeichnet werden.

Wir halten Sie auch klimatisch auf dem Laufenden!

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